Plane Deinen Flow

Plane Deinen Flow

Vor einigen Tagen habe ich eine Einladung von Karl erhalten. Der Lebenskünstler veranstaltet eine Blog Party zum Thema Flow. Der Flow hat auch mit Leidenschaft zu tun. Und Leidenschaft ist mein Thema in der nächsten Zeit. Passt also gut. Danke, Karl, für die Einladung. Hier kommt mein Beitrag.

Was ist das – Flow?

Einen Flow kennst Du wahrscheinlich. Wenn Du etwas gerne tust, mit Leidenschaft dabei bist, dann gerätst Du in diesen Flow. Die Arbeit fließt so aus Dir heraus (Flow = fließen, strömen). Du schaffst unglaublich viel. Und überhaupt – Arbeit würdest Du das gar nicht nennen wollen. Du bist im Hier und Jetzt und auf einmal sind 2-3 (oder mehr…) Stunden rum.

Meine Flow-Erlebnisse

Ich erlebe meinen Flow, wenn ich Artikel für meinen Blog schreibe, wenn ich Webseiten erstelle, ich coache und berate oder ich gecoacht werde.

Ich mache mir den Flow aber auch gerne gezielt zu Nutzen.

Dann gehe ich meinen Flow gerne – wer hätte es gedacht – strukturiert an. Ich PLANE meinen Flow.

Mihály Csíkszentmihályi hat den Flow um 1975 beschrieben. Nach Csíkszentmihályi gelten für den Zustand des Flows folgende Kriterien:

  • die Ziele müssen klar sein,
  • wir konzentrieren uns vollkommen auf die Aufgabe,
  • wir sind der Aufgabe gewachsen,
  • wir haben die Kontrolle über die Aufgaben und die Tätigkeit.

Was liegt also näher, als den Zustand des Schaffensrausches gezielt anzugehen und mit Freude möglichst viel zu schaffen?!

Wie jetzt planen? Hat Flow nicht mit Leidenschaft zu tun? Was planst Du denn da?

Geh mir weg mit der Leidenschaft. Es gibt einfach Dinge, die müssen erledigt werden. Und wenn ich nicht dafür brenne, dann will ich diese Dinge schnell und gut erledigt bekommen – effizient halt.

Und wie Csíkszentmihályi in seinen Untersuchungen festgestellt hat: Zielsetzung und Kontrolle sind die halbe Miete!

Wie ich den Flow gezielt angehe? Hier ist meine Vorgehensweise:

In 6 Schritten zum geplanten Flow

1 Arbeiten planen

Am Abend bevor ich meine Arbeit „angehe“ plane und strukturiere ich die Aufgaben.

Was möchte ich alles bearbeiten? Aufgabe x, Aufgabe y, Aufgabe z…

Welche Aufgaben sind dringend und wichtig? Welche sind wichtig? Welche sind weniger dringend/ wichtig?

Ich liste die Aufgaben in Reihe auf. Diese Reihenfolge überlege ich mir gut. Danach stelle ich sie nicht mehr in Frage. Sobald ich am nächsten Tag mit der Arbeit beginne fange ich mit der ersten Aufgabe an. Wenn ich fertig bin geht es mit der zweiten weiter etc. Einmal gut durchdacht und geplant muss ich an der Reihenfolge nichts ändern. Dadurch verhindere ich, dass ich statt die Aufgaben zu erledigen rumschiebe oder interessante (aber unwichtige) Arbeiten vorziehe.

2 Aufgaben strukturieren

Je nach Komplexität strukturiere ich meine Aufgaben. Das geschieht ebenfalls bevor ich mit der Arbeit beginne.  Was ist an Arbeitsschritten erforderlich? Was folgt aufs nächste? Gut geplant ist halb gewonnen. Auf diese Art wirst Du unglaublich effizient arbeiten!

Das alles mache ich abends in Vorbereitung auf meine Arbeit. Los geht es dann am nächsten Tag. Du kannst die Planung aber auch morgens durchführen und abends arbeiten. Ganz wie es Deinem Biorhythmus entspricht.

3 Zeit blocken

Ich nehme mir etwas Zeit, um in Schwung zu kommen. Das heißt, ich plane eine längere, recht intensive Arbeitsphase ein. Optimal ist für mich ein früher Arbeitsbeginn. Dann arbeite ich durch und würde glatt mein Mittagessen vergessen. Wenn ich nicht meine Tochter vom Kindergarten abholen müsste :-)

Wenn es gut läuft komme ich so auf 6, eher aber 5, geballte Arbeitsstunden. Machbar ist mehr – je nach Familiensituation und Durchhaltevermögen.

4 Störfaktoren blocken

Keine Emails, kein Facebook, soweit möglich kein Internet. Arbeiten! Wenn das Internet benötigt wird, dann nur zur Arbeit. Ja, Facebook bleibt aus! Insgesamt gelten hier meine Regeln für das produktive Arbeiten.

5 Hilfe, ich hänge fest

Lässt sich eine Aufgabe nicht erledigen? Das passiert schon mal: der Server Deiner Anwendung ist in die Knie gegangen. Dein Ansprechpartner ist krank. Die benötigten Informationen werden Dir erst morgen mitgeteilt. Haken dran.

Erst gar keine schlechte Energie aufkommen lassen. Nicht aus der Arbeit und dem Flow bringen lassen.

Die Aufgabe kommt auf Wiedervorlage. Auf zur nächsten Aufgabe der Liste.

6 Party & Entspannung

Ich belohne mich rein durch die Tätigkeit selbst (ein weiteres Merkmal des Flow-Zustandes) und freue mich, so viel geschafft zu haben. Sollte Dir das nicht reichen, dann:

Freude! So viel geschafft. So viel weg gearbeitet. Gönne Dir was Gutes. 

Jetzt bist Du dran

Und, funktioniert es bei Dir auch? Ich wette schon. Du musst lediglich diszipliniert sein. Meine Kunden sind nicht selten überrascht was sie mit dieser Methode an Arbeiten erledigt bekommen.

Vielleicht musst Du den Ablauf etwas auf Deine Bedürfnisse anpassen. Vielleicht belohnst Du Dich nach einer Arbeitsrunde durch Arbeit, die Dir Spaß macht. (Da ist sie wieder, die Leidenschaft.) Egal wie – tu etwas. Bring Dich in den Flow.

Wann und wie gerätst Du in den Flow? Schreib mir in den Kommentaren.

Wie angekündigt ist mein Thema aktuell „Leidenschaft“. Ich habe nichts gegen die Leidenschaft, aber ich setze mich damit auch kritisch auseinander. In meinem nächsten Artikel verrate ich Dir, weshalb Deine Leidenschaft Dich nicht zum Erfolg führt. Und was Dir statt dessen den Erfolg verspricht. Wenn Du den Artikel nicht verpassen möchtest, trag Dich hier ein:

32 Antworten zu Plane Deinen Flow

  1. Interessant, vor allem weil deine Sicht auf den Flow eine ganz andere ist als meine – das finde ich ja gerade das Spannende an solchen Blogparaden. Ablenkung ausschalten, etc. sind auf jeden Fall sehr gute Tipps, aber das effektive Abarbeiten von Aufgaben ist für mich irgendwie kein richtiger Flow, zwar effektives Arbeiten, aber Flow? Während du also von der Planbarkeit des Flow sprichst, ist er für mich eher ein Überraschungsgast, der nicht auftaucht, wenn man ihn ruft und sich gerade nicht planen lässt. Ich verstehe unter Flow aber auch das Gefühl, ganz bei mir zu sein, ohne jede Distanz zu meinem tun. Ich mag meine Arbeit, aber in dem Sinne hatte ich dabei noch keinen Flow. Wirklich interessanter Artikel :-).

    • Hallo Claudia, danke für Deinen Kommentar.
      Deinen Punkt kann ich gut verstehen. Aber wir Menschen ticken halt jeder ganz anders. Und ja, wenn ich etwas gut im Voraus plane und strukturiere und dann am nächsten Tag abarbeiten kann gerate ich tatsächlich in einen Flow.
      Nun hat der Flow wie Du sagst ja auch damit zu tun, ganz bei sich/ der Aufgabe zu sein. Mir gelingt das auch im erfolgreichen Abarbeiten meiner Aufgaben. Und auch wenn das sicherlich nicht jedem liegt – alleine den Versuch die Arbeit so zu planen und effektiv abzuarbeiten sollte man mal starten. Wie gesagt – von Kunden habe ich dazu bereits tolle Rückmeldungen erhalten :-)
      Liebe Grüße, Andrea

  2. Liebe Andrea, wo gibt´s denn die Pillen für die Strukturgeschichte ;-)? Könnte ich ein paar von gebrauchen und mir ne Scheibe von dir abschneiden.
    Ich komm immer nur in den Flow wenn ich dem Flow folge, heißt ich lass einfach kommen.

    Ich flowe beim Schreiben, beim Coachen, beim Gestalten und kreieren (früher beim Nähen, heute am Laptop) and I love it!

    Liebe Grüße, Ines

    • Liebe Ines,
      ja, der Flow ist perfekt und ein toller Zustand.
      Ich wundere mich manchmal auch über mich selbst. Das Ergebnis ist oft, dass ist mit der Arbeit längst fertig bin, während andere noch mittendrin stecken. Aktuell bin ich aber so gut ausgelastet, dass ich mich gerne klonen würde :-)
      Liebe Grüße, Andrea

  3. Danke, Andrea, für diese einfache und umsetzbare Flow-Anleitung! Ich bin auch eine Freundin von Plänen und Struktur und Dein Artikel zeigt sehr schön, dass nicht nur im kreativen Chaos, sondern auch in der Struktur viel Raum für einen tollen Flow besteht. Alles Liebe, Sandra

  4. Liebe Andrea ich liebe Deine superstrukturierten Tipps, auch wenn sie nicht immer so umsetzbar für mich sind und doch nehme ich immer etwas für mich mit. Seit ein paar Tagen arbeite ich wieder mit „to-do-Listen“, weil ich sonst einfach den Überblick verliere. Ich habe mir Zeiten dafür geblockt, dann arbeite ich sie ab. Doch ich starte mit dem Lustprinzip, wo ich gerade die meisten Ideen für habe. Dann habe ich genügend Schwung für etwas ungeliebtere Aufgaben, die mir dann aber schnell von der Hand gehen. Ich denke, die Mischung macht es :-).
    Von Herzen liebe Grüße
    Veronika

    • Liebe Veronika,
      es freut mich, dass meine Artikel Dir etwas bringen!
      Klar, das mit dem strukturierten & geplanten Flow ist nicht für jeden etwas. Das ist mir bewusst. Jeder muss da seinen eigenen Weg finden. So wie Du mit der richtigen Mischung an Aufgaben. Denn erledigt werden müssen die Sachen ja…
      Viel Erfolg und Spaß dabei :-)
      Andrea

  5. Liebe Andrea,
    vielen Dank für diesen Artikel. Ja, genau das ist es was mir fehlt, die Struktur im Flow! Ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen, das Ganze jetzt doch wieder mehr strukturiert anzugehen, ich komme sonst einfach nicht richtig vorwärts.
    Alles Liebe für dich
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      freut mich, wenn ich einen Impuls liefern konnte :-)
      Probier es mal aus. Du wirst unglaublich viel schaffen.
      Liebe Grüße, Andrea

  6. Liebe Andrea,
    du findest mich – wie immer – begeistert von deinen »strukturierenden Anleitungen« :)
    In der Tat kann man (finde ich subjektiv zumindest) die Rahmenbedingungen für den Flow planen. Und einige deiner Tipps werde ich sicher gleich umsetzen (z.B. Punkt 2 und 2).
    Aber das Gefühl des Flows ist bei mir auch abhängig von der Tagesform, das kann ich dann nicht planen. Manchmal läuft es so lala und dann wieder total geschmeidig.
    Ich komme in das Gefühl, dass alles fließt, beim Malen der Seelenbilder & Logos, oft auch beim EngelCoaching oder beim Yoga. Schau mal, ich hab vor einiger Zeit einen Post dazu veröffentlicht: »Malen ist mein Yoga« http://www.stefanie-marquetant.de/2014/01/03/malen-ist-mein-yoga-oder-kreativ-im-hier-und-jetzt/
    Herzliche Grüße und einen geschmeidigen Start in eine wunder-volle Woche wünsche ich dir,
    Stefanie

    • Liebe Stefanie,
      vielen Dank für Deinen wundervollen Kommentar. Ich freue mich immer sehr, wenn meine Tipps etwas bewirken und ausprobiert werden. Berichte mal ob und wie Du damit zurecht kommst. Deinen Artikel werde ich gleich lesen.
      Beste Grüße, Andrea

  7. Spannender Gedanke, den Flow PLANEN !?! Darüber habe ich noch nie nachgedacht.
    Retrospektiv habe ich Flow-Gefühle schon betrachtet, um meinem Wesens-Kern auf die Spur zu kommen. Denn in das Flow-Gefühl gerate ich nur, wenn ich die Tätigkeit gut kann und sozusagen mit ihr verschmelze. :-)
    Das gelingt mir beim Tanzen sehr gut und auch beim Handwerken.Beim Texte-schreiben und Malen, da bin ich noch dran.
    Danke für die Anregung und viele Grüße

    • Hallo David, danke für Deinen Kommentar.
      Den Flow zu planen ist bestimmt nicht für jeden etwas. Aber ausprobieren lohnt sich. :-)
      Wie Du schon schreibst: Durch etwas Übung, zum Beispiel beim Schreiben von Texten, kommt der Flow dann ggfs langsam, aber sicher doch noch.
      Liebe Grüße, Andrea

    • Liebe Bettina, klasse, freut mich zu hören, dass Dir das zusagt. Ich hoffe, Du bekommst ganz viel erledigt. Viel Erfolg damit! Liebe Grüße, Andrea

  8. Liebe Andrea,
    obwohl ich ja kein Freund von großen Plänen bin :-) kann ich das teilweise nachempfinden und habe auch schon mehrmals erlebt, was du beschreibst.
    Wenn ich viel zu erledigen habe, dann kreisen meine Gedanken immer wieder um diese Aufgaben und ich schreibe mir deshalb am Abend eine kleine To do Liste. Mit den wichtigsten Dinge, dich ich am Morgen erledige (da arbeite ich am besten – und dann wieder Abends).
    Ja und wenn ich dann so eines nach dem anderen angehe, dann kann es schon geschehen, dass der Flow auf einmal da ist – aber ungeplant. Ein geniales Gefühl – da gehen dann noch ganz viele Türen auf, die mich dermaßen kreativ sein lassen, dass ich schon oft überrascht bin.
    Liebe Grüße
    Silvia

    • Liebe Silvia,
      ich finde es super, dass Du Dich da ran traust und das Verfahren nicht ablehnst – gerade wenn Pläne nicht das Deine sind. Und toll, dass es Dir dann auch so geht mit dem Flow :-)
      Liebe Grüße, Andrea

  9. Liebe Andrea, mal eine ganz andere Sicht auf den Flow. Ich kenne das Flow Gefühl sehr gut. Ich tauche ein und stunden später, tauche ich wieder auf. Oft ist dann anderes erledigt, als ich ursprünglich vor hatte :-) .. Wenn ich in den Flow komme, nutze ich den Flow, um das zu tun, was mich gerade anzieht, und dann brenne ich und kann mich schwierigsten Aufgaben stellen. Was heute gut klappt, muss morgen gar nicht funktionieren. Im Flow kann ich bessere Arbeitsergebnisse erreichen, als wenn ich etwas geplantes erledigen muss, für das ich in dem Moment nicht ins Flow Gefühl komme. Das liegt nicht zwingend daran, dass die Aufgabe „blöd“ ist, aber manchmal fließt es zu einem anderen Thema besser und für die liegengebliebene Aufgabe kommt an einem anderen Tag das Flow-Gefühl :-)
    Ich gehe daher oft nach meiner Intuition und was ich dann anfasse, wird „toll“

    Trotzdem werde ich mal versuchen, Deine Anregungen zu testen. Danke für Deine Impulse und liebe Grüße Jutta

    • Liebe Jutta,
      der Flow als solches wird ganz individuell erlebt. Daher ist mir schon sehr bewusst, dass meine „Anleitung“ nicht für jeden das große Flow-Erlebnis bieten wird. Vielleicht hilft es Dir aber, die Aufgaben, die anfallen und getan werden müssen gezielt und gut abzuarbeiten. Denn diese Aufgaben fallen ja schließlich auch an.
      Besonders schön finde ich, wie Du beschreibst, dass Du im Flow von einer Aufgabe wegdriften und Dich zu einer anderen Aufgabe treiben lassen kannst. Das an sich hat ja schon so viel mit fließen zu tun, dass alleine das Lesen erkennen lässt, wie viel Freude Dir das bereitet.
      Liebe Grüße, Andrea

  10. Hallo Andrea,

    Danke dafür, dass Du Deine 5 Schritte mit uns teilst.

    Ich brauche eine klare Struktur, um direkt ans Ziel zu kommen.
    Je klarer meine Abläufe werden, desto leichter läuft mein ganzes Business.
    Mit Struktur geht es schneller und leichter zum Ziel. 😉

    herzliche Grüße

    Tine

  11. Ich erlebe diesen Flow-Bereich beim Arbeiten dann, wenn ich kurz davor bin, an meine Grenzen zu stoßen. Besonders beim Erlernen neuer Dinge, wie beispielsweise das Spielen eines Musikinstrument habe ich gute Chancen, dieses Flow-Feeling zu erzeugen. Ich darf mich einerseits nicht überfordert, andererseits aber auch nicht unterfordert sein – die Aufgabe muss also genau meinen Leistungsvermögen entsprechen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, diesen Flow-Bereich zu erreichen – erstens macht die Arbeit/das Lernen einfach mehr Spaß, und zweitens ist die Effektivität deutlich erhöht!
    Liebe Grüße; Hannah

    • Liebe Hannah,
      interessant, dass Du das auch so erlebst. Ich komme auch gerne an meine Grenzen und dehne sie im Flow aus. Die herkömmlichen Definitionen gehen ja eher davon aus, dass man etwas gut können muss (also nicht an Grenzen stößt), um in den Flow zu gelangen. Aber ich plane meinen Flow ja auch – das ist so ja auch nicht vorgesehen :-)
      Liebe Grüße,
      Andrea

    • Hallo David,
      ja, bei meiner Seite stand eine technische Umstellung an. Hat aber gut funktioniert.
      Super Artikel von Dir. Danke für den Backlink.
      Liebe Grüße, Andrea

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